Geschichte/Über Uns

Die FKK-Idee begann in Oberösterreich bereits 1920 als die Familie Weitzer und einige gleichgesinnte Freunde damals an der Donau bei der Pesenbachmündung badeten. Damit wurde die FKK-Bewegung im Raum Linz ins Leben gerufen.

Am 19. September 1949 wurden die ausgearbeiteten Statuten des Zweigvereins der „Liga für fortschrittliche Lebensgestaltung“ Wien bei der Vereinsbehörde in Linz eingereicht.

Schon im Mai 1950 wurde das erste FKK-Gelände am linken Donauufer oberhalb von Ottensheim gegründet.

Mit viel  ldealismus und Tatkraft schufen sich die Mitglieder ein Refugium. Der Verein besorgte Werkzeuge: Spaten, Schaufeln, Hauen, Sensen, Beile, Hämmer usw. Ein Faustball war auch dabei. Da es am Gelände noch keine Hütte gab wurden die Geräte bei Eidelhubers im Gasthaus Riener in Ottensheim gelagert. Wer zum Gelände fuhr — am Anfang fast nur mit dem Fahrrad — musste ein Werkzeug mitnehmen. Erst wenn das letzte Werkzeug unterwegs war, durfte der Faustball mitgenommen werden. So entstand direkt am Donauufer ein schönes Freizeitgelände. Lag man am Ufer und ein Dampfer oder Schlepper kam in Sicht, so erschallte der Ruf „bedecken“. Züchtig nahm dann jede/r sein/ihr Tuch, um ja kein Ärgernis zu erregen.

 

Mit Beginn des Baues des Kraftwerkes Ottensheim war aber dann vorauszusehen, dass das Gelände geräumt werden musste. Aber nachdem der Bau des Kraftwerkes beendet wurde, gelang es 1971 dem damaligen Obmann Franz Höfinger und Josef Föttinger in erfolgreichen Verhandlungen das heutige Gelände in Alkoven für den Verein zu pachten. Die größte Leistung damals war wohl, dass das Zuschütten des Baggersees verhindert werden konnte. Die DoKW hatte nämlich die Auflage, den bei der Schottergewinnung entstandenen Baggersee wieder zuzuschütten. Ganz wichtig in dieser Phase der Verhandlungen war die Vorsprache von Joschi Javurek beim damaligen Bürgermeister von Alkoven, dessen „positive Einstellung“ uns gegenüber viel dazu beitrug, dass der Verein das Gelände in Alkoven erhielt.

Im Oktober 1972 ging der Betrieb am alten Gelände in Ottensheim zu Ende und alle Kraft wurde in den Ausbau des neuen Geländes in Alkoven gesteckt.  
Im ersten Jahr war das Gelände eine Großbaustelle. Die Mitgliederzahl betrug 736 Personen. Der Mitgliedsbeitrag wurde im Hinblick auf die zu erwartenden finanziellen Erfordernisse erhöht, zur Finanzierung der beabsichtigten Investitionen wurden Anleihscheine ausgegeben. Alle Mitglieder leisteten den vorgeschriebenen Arbeitsdienst, Männer 25 und Frauen 15 Stunden.


Ab dem Frühjahr 1973 wurde unter Führung von Obmann Franz Höfinger, Obm-Stv. Josef Föttinger und Geländewart Edi Nimmervoll mit Nachdruck und unter Einsatz aller verfügbaren Mittel der Ausbau am neuen Gelände vorangetrieben. Es dauerte Jahre und brauchte viel persönlichen und engagierten Einsatz aller Mitglieder, bis das Gelände sein heutiges Aussehen erreichte. 

 

Am 26. Februar 1976 gelang die Loslösung vom Wiener Verein und die „FKKSportliga Linz“ wurde mit neuen Statuten in das Vereinsregister eingetragen. Um das Zusammenleben des inzwischen auf über 1000 Mitglieder angewachsenen Vereines zu regeln,  wurde eine neue Geländerordnung erlassen.

1979 wurde Joschi Javurek zum neuen Obmann gewählt. Seit Bestehen des Geländes Alkoven war er bei der Planung, den Verhandlungen mit den Behörden und bei der Durchführung sämtlicher Bauvorhaben maßgeblich beteiligt. Ihm ist vor allem zu verdanken, dass zwischen Verein und Behörden nach größeren Anfangsschwierigkeiten dann ein gutes KIima herrschte.

Im Juli 1981 wurde die Liga Eigentümer von 21.000 qm Gelände.

Im August 1981 gab es das erste und im Jänner 1982 ein neuerliches Hochwasser. Innerhalb eines Tages stieg damals das Wasser durch die Schneeschmelze so hoch wie 1981. In der Nacht fiel die Temperatur weit unter Null Grad. Am Morgen des 1. Februar 1982 war das überschwemmte Gelände in Eis gehüllt.

1983 wurde neun Tage lang mit sportlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Aktionen das 10-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.